Dass das Gehirn auf den Körper wirkt, wissen wir aus eigener Erfahrung. Wenn wir deprimiert sind, lassen wir automatisch die Schultern nach vorn fallen und können regelrecht in uns zusammen sinken, ohne es überhaupt (sofort) zu bemerken. Wir lassen den Kopf hängen, schlurfen vor uns hin und können vor Angst regelrecht "erstarren".
Doch genau anders herum funktioniert es auch und das sogar ganz hervorragend, was auch durch diverse Studien belegt wurde. Einige Bodyposen wirken dabei auf den Hormonspiegel, andere direkt auf das autonome Nervensystem.
Schon Vera F. Birkenbihl hat in ihren Seminaren darüber gesprochen, dass die Muskeln im Gesicht auch beim aufgesetzten Lächeln eine Rückmeldung ans Gehirn senden, welches eine positive Wirkung auf die Stimmung hat. Man muss dies nur einige Minuten lang halten und kann unmittelbar einen Effekt verspüren. Wenn es einem richtig mies geht, möchte man nicht unbedingt lächeln. Ich musste mich teilweise regelrecht dazu zwingen, aber der Erfolg stellte sich ein und somit blieb ich am Ball. Halte es wenigstens ein paar Minuten durch, egal was der Verstand dir dabei alles vorhält und dir einreden will, dass es sowieso nicht funktioniert und was alles dagegen spricht etc.pp.. Nach einer Weile wird er verstummen, weil du nicht auf ihn eingehst. Ein weiteres kleines Erfolgserlebnis für dich und ein großer Schritt nach vorn auf deinem Weg zu Gesundheit und Glück.
Doch die positive Körperhaltung hört im Gesicht nicht auf, sondern fängt dort erst so richtig an.
Versuche es einfach selbst und teste dich durch die unten stehende Liste durch, bis du die Körperhaltung gefunden hast, mit der du dich am wohlsten fühlst. Dann nutze sie so oft du kannst. Aber vergiss nicht jede Pose für einige Minuten zu halten, bevor du dein Urteil fällst.