Mantren vor sich herzusagen ist einerseits natürlich bei der Meditation und beim Chanten gebräuchlich, um sich besser konzentrieren zu können und tiefer in die Versenkung zu finden, es ist jedoch auch super nützlich, wenn man aufdringliche Gedanken hat, einem der Kopf schwirrt oder man das Gefühl hat mit etwas gerade einfach noch nicht zurecht zu kommen. Dann ist diese Vorgehensweise definitiv besser, als durchzudrehen bzw. das Gefühl zu haben durchzudrehen. So kann man dem Gehirn quasi eine kleine Schonfrist einräumen, um die Situation erst einmal sacken zu lassen und zu verarbeiten.
Wir machen uns also die Tatsache zunutze, dass wir immer nur einen Gedanken zur selben Zeit haben können. Wenn man nun diesem Gedanken schon im Vorhinein eine gewünschte Form gibt, so dass sich der Ego-Verstand (das uns antrainierte Gedankensystem) nicht verselbstständigen kann, hilft uns dies ruhig zu bleiben und sich nicht in den Gedankenspiralen "aufzulösen". Es ist schwer zu beschreiben, da dass Thema sehr komplex ist, aber ich glaube jeder dem es schon einmal ähnlich ergangen ist, der dass Gefühl hatte neben sich zu stehen und "nicht mehr klar denken zu können" oder gänzlich von seinen Gefühlen übermannt bzw. weggetragen wurde, weiß wovon ich spreche.
Hier nun einige Mantren, die mir geholfen haben den Kopf nicht zu verlieren. Sage diese einfach immer und immer wieder vor dir her, wie in einer Dauerschleife. Mache dabei am besten etwas, was deine Hände oder Füße beschäftigt, ohne viel nachdenken zu müssen, also etwa Spazieren gehen an der frischen Luft, den Abwasch, etwas aufräumen etc.pp. denn Bewegung hilft auch hier um alles wieder fließen zu lassen, damit dein Gehirn es besser verarbeiten kann und du nicht in deinen Gefühlen stecken bleibst.
⮩ Es ist wie es ist und wie es ist, ist alles okay ⮨
⮩ Es kommt, wie es kommt. Ich lasse alles fließen und lasse los ⮨
⮩ Ich vertraue dem Fluss des Lebens ⮨
⮩ Ich vertraue meinem Körper ⮨
⮩ ⮨