Ganz einfach: wegen der Neuroplastizität des Gehirns. Wir haben es in der Hand die Gedankengänge unseres Gehirns zu verändern und damit auch unser Leben.
Indem wir uns positiv ausrichten und unser Augenmerk wieder auf andere Dinge lenken als unsere eigene, meist völlig falsch gefilterte und zudem beschränkte Wahrnehmung, können wir neue neuronale Netzwerke bilden und diese ausbauen. Der Vergleich mit einem Weg ist hier sehr passend. Am Anfang ist es nur ein sehr unscheinbarer Trampelpfad, doch je öfter wir diesen beschreiten, desto mehr Verknüpfungen bilden sich, bis irgendwann einmal eine dreispurige Autobahn daraus wird. Es geht darum diesen Pfad immer öfter zu nutzen, bis schließlich Normalität daraus wird. Ganz so, wie die vielen negativen Gedanken im Moment noch für uns die Norm darstellt, da das Gehirn, simpel ausgedrückt, den einfachsten und am besten ausgebauten Weg nimmt.
Natürlich gibt es noch andere Faktoren, wie eine überempfindliche Amygdala, unsere kleine, aber zeitweise sehr laute, Alarmglocke im Gehirn, die versucht uns vor allen möglichen Gefahren zu bewahren, so unrealistisch sie manchmal auch sein mögen. Doch zum Glück kann man auch mit dieser arbeiten und sie wieder herunter regulieren. Wie genau das geht, erfährst du auf den folgenden Seiten ganz ausführlich.
Krankheiten, die ihre Ursache nicht im Gehirn haben, sind davon übrigens nicht unbedingt ausgeschlossen. Mir sind schon derart viele Erfolgs- und Heilungsgeschichten über den Weg gelaufen, dass ich nicht ausschließen will, dass man mit der richtigen Herangehensweise auch andere Krankheiten, wenn nicht heilen, dann auf jeden Fall positiv beeinflussen kann.
Also: ein Hoch auf die Neuroplastizität des Gehirns !
Wegen unserer Selbstheilungskräfte. Sobald wir es zulassen, heilt sich unser Körper von ganz alleine. Er kommt zur Ruhe, erholt und repariert sich selbst.
Es wird immer wieder davon gesprochen unsere Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Eigentlich ist das die falsche Formulierung, weil der Körper keine Aktivierung dazu benötigt. Es reicht, wenn wir ihn in Ruhe machen lassen, wozu er geschaffen wurde. Indem wir wieder mehr zu unserer Mitte finden und damit zu uns selbst, erkennen wir wieder intuitiv was gut und richtig für uns ist und bauen das Selbstbewusstsein auf, das auch umzusetzen und zu leben. Damit kommen wir unserem natürlichen Ich wieder näher, weisen den uns beeinflussenden Ego-Verstand in seine Schranken und können wieder vollends genesen.
Eine nachhaltige Veränderung funktioniert nicht über Nacht, aber über jede Nacht ein bisschen. Damit will ich dir Mut machen, dass dein Weg der Richtige ist, auch wenn es sich gerade vielleicht noch nicht danach anfühlt. Denn du tust etwas in die richtige Richtung und jeder noch so kleine Schritt, bringt dich näher an dein Ziel von Gesundheit und Glück. Deshalb bleibe am Ball, auch wenn sich die positiven Effekte nicht gleich zeigen.
Um eine gute Relation dafür zu bekommen, frage dich wie lange du schon in alten Denkmustern/Verhaltensweisen agierst. Diese zu verändern braucht seine Zeit. Dein Gehirn muss sich erst nach und nach umprogrammieren, bevor du in den Genuss der erfreulichen Auswirkungen kommen kannst. Gestehe ihm diese Zeit zu.